preloder
8 Gründe warum jeder PINTEREST braucht und was (m)ein Profil besonders macht

8 Gründe warum jeder PINTEREST braucht und was (m)ein Profil besonders macht

zeitlos. in. form.

design Blog

by CULTFORM
p
 […]

Habt ihr schon etwas von Facebook gehört und von Instagram oder Twitter?  Haha, sehr wahrscheinlich schon. Aber kennt ihr auch Pinterest? Eine kleine unrepräsentative Umfrage meinerseits hat zu meinem Erstaunen ergeben, dass dies schon deutlich unwahrscheinlicher ist, und das ist völlig ungerechtfertigt, denn …

… jeder braucht Pinterest! Bei den anderen Social-Media-Plattformen bin ich mir da gar nicht mal so sicher. Ob ich ich mich im Internet mit allen möglichen bekannten und unbekannten Leuten vernetzen  will, oder vielleicht aus geschäftlichen Gründen muss, kann jeder für sich entscheiden, oft ist es sinnvoll, manchmal aber auch nicht. Pinterest jedoch bietet ganz alltäglichen Nutzen und Mehrwert, auch und gerade im privaten Bereich, ohne dass ich gezwungen bin, mit anderen Nutzern zu interagieren, zu kommentieren, zu diskutieren, mich mit anderen, oft nervigen Anwendern und deren Meinungen unfreiwillig auseinanderzusetzen, also ohne das übliche Social-Media-Frustpotential!

Da sind sie auch schon, die 8 Gründe für Pinterest.

#1

Deshalb ist der Hauptgrund, warum jeder, der halbwegs einen Computer und/oder ein Smartphone/Tablet halten bedienen kann, und das sind ja heutzutage selbst die Senioren, Pinterest  unbedingt verwenden sollte: – – – Trommelwirbel – – – Weil es Spaß macht. Ein überzeugender Grund, nicht wahr? Der überzeugendste Grund überhaupt und deshalb auch an erster Stelle.

#2

Der zweite Grund ist genauso überzeugend: Weil es praktisch ist.

Pinterest ist eine Sammelstelle für Ideen und Links, die ich anhand von Bildern ablegen und in Pinnwänden (boards) und neuerdings auch Unterordnern so sortieren kann, dass ich sie gegebenenfalls wiederfinde. Denn das ist ja das wichtige, die Ideen nicht nur zu haben, sondern dass sie im Bedarfsfall auch ohne langwieriges Suchen zur Hand sind.

Rezepte, Gestaltungsideen aller Art, Produktvorschläge, Modeinspirationen, DIY-Anleitungen, Haushaltstipps, Reiseberichte, Geschenkideen, Erziehungsratgeber, aber auch technische Anleitungen oder einfach nur schöne Bilder –  alles was mir digital begegnet und ich (be)merkenswert finde, lege ich hier thematisch sortiert ab. Es ist sozusagen der komfortablere Ersatz für das Sammeln von Zeitungsausschnitten.

Das Hausfrauennetzwerk als das es teilweise angesehen wurde, ist es schon lange nicht mehr, ist es eigentlich trotz des ursprünglich hohen Frauenanteils bei den Nutzern nie gewesen. Diese reinen “Frauenthemen” habe ich sowieso eher weniger bespielt, so dass der Anteil meiner männlichen Follower mit einem Drittel erstaunlich hoch liegt. Inzwischen steigt der Nutzeranteil bei den Männern ohnehin deutlich.

Besonders interessant ist Pinterest natürlich für alle Kreativen, die immer wieder auf der Suche nach Inspirationen jeder Art sind und das sind ja beileibe nicht nur weibliche Wesen.

Pinterest ist also ein Ideenmultiplikator oder eben einfach nur eine Merkliste. Jeder braucht Merklisten – quod erat demonstrandum (was zu beweisen war) – folglich braucht jeder Pinterest. So einfach ist das.

Ich benutze bei bestimmten Themen oft zuerst die Suchmaschine Pinterest bevor ich Google zu Rate ziehe.

Außerdem kann ich mich auch einfach von den Dingen inspirieren lassen, die andere gefunden haben und diese Inhalte merken, die dann eventuell wieder jemand bei mir finden und weiterpinnen kann. Undimmersoweiter.

Man kann sich also einfach nur treiben lassen ohne eine konkrete Suchanfrage zu haben. Man wird  definitv eine Antwort finden, auch wenn man gar keine Frage hatte. 😉 Weil man sich vom Hundertsten ins Tausendste klicken kann, findet man eben auch tolle Dinge, die man gar nicht gesucht hat. (Achtung Suchtgefahr!)

#3

Ebenso überzeugend ist Grund drei: Weil es einfach ist.

Pinterest funktioniert auf dem Desktop. Nicht alle, aber die wichtigsten Funktionen gibt es auch in der unverzichtbaren App, so dass man auch unterwegs Ideen speichern kann. Das Grundprinzip ist ganz einfach zu verstehen und falsch machen kann man eigentlich auch nichts.

#4

Der vierte Grund ist auch nicht ganz unwesentlich: Weil es nichts kostet.

Dazu ist nicht viel zu sagen, außer, dass die Nutzung komplett kostenfrei ist. Auch die App kommt ohne Werbeieinblendungen aus. Wen freut das nicht? Für Unternehmen wird es auch sicher bald die Möglichkeit gebe,n kostenpflichtige Werbepins zu platzieren. Das ist in Deutschland aber noch nicht eingeführt. Ob und inwieweit das Nutzererlebnis dadurch beeinträchtigt wird, bleibt abzuwarten.

 

#5

Wenn man es rein privat benutzt und nicht als geschäftlichen Auftritt, kommt noch ein vierter Grund hinzu, man kann es incognito nutzen.

Man ist nicht gezwungen seine Identität offen zu legen, kann einen anderen Namen angeben und muss auch kein Profilbild angeben.

#6

Ergänzend dazu kann man sogar alles oder auch nur ein Teil dessen was man sich merkt auf geheime Pinnwände pinnen.

#7

Noch besser ist Grund sieben. Man kann öffentliche oder geheime Pinnwände mit anderen Nutzern teilen und gemeinsam Ideen dort sammeln.

 

Beispielsweise kann man mit seinem Partner auf einem gemeinsamen (öffentlichen oder geheimen) Board “Badideen” für eine Badplanung pinnen und hat diese dann z.B. beim Fliesenhändler auf dem Smartphone parat.

#8

Man kann es entspannt angehen, denn man braucht  nicht unbedingt Follower:

Man kann für sein Pinterest-Profil oder auch nur auf einzelnen Pinnwänden ähnlich wie bei anderen Social-Media-Plattformen Follower sammeln, muss es aber nicht. Relevant ist das aber eigentlich nur für geschäftliche Profile und auch dort ist das nicht ganz so wesentlich wie z.B. aus Instagram.

Mit guten Inhalten kannn man aber Follower sammeln. Ich habe auf meinem Hauptaccount inzwischen ca. 88.377 Follower (Stand 28.1.2018) und bin schon seit einigen Jahren dabei. Deshalb bringe ich doch ein paar Erfahrungen mit, die ich gerne teilen möchte.

Mit diesen acht guten Gründen sollten Sie nun wirklich jeden überzeugen können, dass er unbedingt Pinterest nutzen sollte.

Dieser Artikel soll nur eine Beschreibung sein, warum man es als Privatperson Pinterest nutzen sollte, jedoch keine Anleitung, wie genau Pinterest für das Business genutzt werden kann, was ich übrigens dringend empfehle. Darüber gibt es aber bereits bessere Erklärungen, z.B. hier.

 
Warum ihr meinem Profil folgen solltet.

Genau weiß ich natürlich nicht, wie viele Profile derzeit auf Pinterest angelegt sind, allerdings sollen laut offiziellen Zahlen derzeit ca. 200 Mio. Nutzer auf der Plattform aktiv sein und seit Beginn 100 Mrd. Pins erstellt haben. Das sind imposante Zahlen.

Wieso soll man also ausgerechnet meinem Profil folgen?

Jeder Nutzer, der Ambitionen hat Pinterest professioneller und über die reine Merklistenfunktion hinaus zu nutzen, sollte sich diese Frage stellen.

Lange Zeit nutzte ich Pinterest hauptsächlich privat, inzwischen aber natürlich auch für meine eigenen Designprodukte und für diesen Blog.

Dabei habe ich von Anfang an Wert darauf gelegt, dass die Bilder hochwertig sind. Wenn der Link hinter dem Bild mich zwar interessiert, dass Foto bzw.die Grafik nicht ansprechend ist, pinne ich es eben auf eine geheime Pinnwand. Wer durch meine Pinnwände oder Pins scrollt und klickt, soll schöne Bilder zu sehen bekommen. Da 85% der Betrachtungen auf Mobilgeräten satt findet, sollen meine Pins möglichst auch dort lesbar sein. Auch bei Pins, die ich selbst erstelle, versuche ich mich an diese Regeln zu halten. So ist auch ein gewisser Wiedererkennungswert gewährleistet.

Besonderen Wert lege ich darauf, außer eigenen Inhalten auch viele andere interessante Pins posten und so einen Wert für meine Follower zu bieten, und auch die  Informationen, die sich in den Links hinter den Bildern verbergen sollten natürlich möglichst interessant sein.

Womit die Antwort auf die Frage, warum man meinen Accounts folgen sollte die gleiche ist, wie auf die weiter oben gestellte Grundsatzfrage, warum man Pinterest überhaupt nutzen sollte, nämlich (Überraschung): Weil es Spaß macht.

Für CULTFORM-Design ist der große Hauptaccount angelegt. Für den ZEITLOS-IN-FORM-Blog, der brandneue Zweitaccount, mit dementsprechend (noch) wenigen Followern und Pins. Auf beiden geht es hauptsächlich um Design von Grafik, Produkten, Architektur, Einrichtung, Fotos, Illustration, Minimalismus und wie gesagt um schöne Bilder und Grafiken.

Schaut einfach selbst:

Ich persönlich habe inzwischen in den Einstellungen die zusätzlichen Vorschläge abgestellt, wie z.B. Themen, denen ich folgen kann, oder angeblich ähnliche Vorschläge, oder Pins, die auf Dingen beruhen, die auf meinen anderen Websitebesuchen basieren. Für mich waren die vorgeschlagenen Pins zu oft sehr weit von meinen Interessen entfernt und haben mehr genervt als genutzt. Das sollte man aber einfach selber testen, ob es einen Mehrwert bringt. Durch das Verschieben eine Reglers oder ein paar Klicks ist das jederzeit schnell geändert. So nutzt es mir eigentlich dem allgemeinen Begriff “Einrichtung” zu folgen, denn da werden eben auch ziemlich viele Einrichtungsvorschläge  angezeigt, die in meinem Architektenauge einfach hässlich sind. Bei “Grafikdesign” zeigt mir Pinterest auch viele unheimlich kitschig und überladen gestaltete Zitate an, die wiederum meinem minimalistischen Grafikerauge wehtun. Wie soll auch ein Computer zwischen gutem und schlechtem Design unterscheiden?

Die bessere Lösung für mich ist es Nutzern zu folgen, die ein ähnliches Verständnis von Gestaltung haben, als den logischerweise beliebigeren automatisierten Vorschlägen. Genau das ist ja der große Vorteil, den Pinterest bietet, dass es eine Suchmaschine, die ich mir selbst personalisiere. Wenn man den richtigen Leuten, bzw. Pinnwänden folgt, bekommt man automatisch Dinge die einen interessieren in seinen Feed gestellt.

Zwischenzeitlich haderte ich auch immer mal wieder mit Aktualisierungen die Pinterest durchgeführt hat, bei denen liebgewonnene Features verschwunden sind, Aber alles in allem bleibt es aber mein liebstes Inspirationstool.

Seit kurzem bin ich wieder etwas glücklicher mit Pinterest, denn ich habe auf dem Desktop, zumindest auf meinem Hauptaccount, die Möglichkeit in eine andere Ansicht zu wechseln und dort den besseren Überblick. Ich sehe dort wieder direkt ohne extra Klick unter den Pins von wem sie eingestellt wurden und das sogar chronologisch. Mal sehen ob das so bleibt, oder ob es nur ein Testballon ist.


Bonustipp

Was ich aber momentan doch etwas schade finde ist, dass ich nicht mehr so einfach herausfinden kann, wie oft (m)ein Pin insgesamt vervielfältigt wurde und wo er gelandet ist.

Offensichtlich wollte Pinterest nicht mehr, dass nur die erfolgreichen Pins allein wegen der hohen Zahlen weiter verteilt werden. Die Datenbank sollte eher mit neuen Inhalten gefüttert werden. Sicher auch aus weiteren Gründen, die sich mir leider nicht erschließen, hat man diese Funktion abgeschafft, aber wer es mit Lesen bis hier geschafft hat, für den habe ich noch, sozusagen als Bonus, eine versteckte Pinterestfunktion:

Obwohl es früher viel einfacher war, den Pins anzusehen, wer sie gepinnt hatte, wie oft sie schon gepinnt wurden und auf welchen Pinnwänden sie sind und man aktuell bei Fremdinhalten so gut wie gar nichts mehr und bei eigenen Inhalten wenig über den Erfolg eines Pins sehen kann, gibt es doch noch eine versteckte Möglichkeit. Vor einiger Zeit entdeckte ich den Trick, dass bei Eingabe von /activity nach der Pin-URL, die Gesamtzahl der Pinnwände und auch die (öffentlichen) Pinnwände selbst angezeigt wurden. Das funktioniert leider momentan auch nicht mehr. Im Moment (Stand Januar 2018) muss man /activity/saved an den Pin hängen. Dann funktioniert es wieder, zumindest bis zur nächsten Änderung.

https://www.pinterest.de/pin/528961918726944391/activity/saved/
Auch wenn immer wieder betont wird, dass Pinterest eher als Suchmaschine und weniger Soziales Netzwerk ist, und ich das, wie anfangs erwähnt auch recht erholsam finde, würde ich mich freuen, wenn es doch sein soziales Potential etwas mehr ausnutzen würde. In meinen Anfangstagen bei Pinterest hatte ich öfter Kontakt mit gleichgesinnten Pinnern auf internationaler Ebene. Die Nachrichten- und die Kommentarfunktion lassen das durchaus zu. Irgendwie ist es etwas aus der Mode geraten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man einen ganze Weile nur die Fotos anonymisiert im Feed angezeigt bekam, ohne Klick jedoch das Profilbild des Pinners nicht sah.

Mal sehen wo uns der Weg noch hinführt. Es bleibt interessant.

Mit welcher Strategie ich über 88.000 Follower auf Pinterest bekommen habe und nach welchen Pinterest-Tipps ich mich richte und welche für mich keinen Sinn machen, werde ich bald in einem anderen Post erzählen.

Liebe Grüße,
Kathleen
Proclaimer: Dieser Post ist unbezahlte Werbung. Die Produkte sind jedoch in meinem Onlineshop erhältlich.

Das merk ich mir für später!

 

Please pin it on Pinterest!

 

Verpasse keine Informationen mehr!

Inspirationen. kostenlose Downloads. aktuelle Angebote. neue Grafiken. coole Ideen.

Meine Empfehlungen.

Weihnachtsdeko mit Typografie

Weihnachtsdeko kann auch einfach und trotzdem cool sein. Beeindrucke deine Gäste mit den Weihnachtsgrafiken in moderner minimalistischer Typographie. Free Download.

Bärlauch als Pesto – Wunderwaffe für (fast) jedes Rezept

zeitlos. in. form. design Blog by CULTFORM       Nein, das entwickelt sich hier nicht zum Foodblog.   Aber, wenn ich ohnehin schon einmal mit einem meiner Lieblingsrezepte beschäftigt bin, kann ich doch auch gleich ein paar Fotos machen und die Zutaten mit den Lesern...

Pinterest. Welche neue Pinnwand du jetzt unbedingt haben solltest!

zeitlos. in. form. design Blog by CULTFORM  [...] facebookpinterestinstagram Immer auf dem Laufenden bei Pinterest In letzter Zeit hat sich ja auf meiner Lieblingsonlineplattform, Pinterest, so einiges getan. Es wurden neue interessante Funktionen eingeführt. Brandneu...

OSTERPOSTER – die coolste Art der Osterdeko

 [...] facebookpinterestinstagrammoderne Osterdeko Kaum ist Weihnachten gerade einmal zwei Monate endgültig vorbei, schwupps muss man sich schon Gedanken über die Osterdeko machen. Da ich da eigentlich auch schon wieder "last minute" dran bin, ich aber gar keine Lust...

Tulpen mal anders – meine besondere Dekoidee

zeitlos. in. form. design Blog by CULTFORM  [Werbung für eigene Produkte enthalten.] facebookpinterestinstagram Eigentlich bin ich ja im Team "Weiße Tulpen". Aber lasst uns einmal etwas gaaaanz Verrücktes tun und Farbe wagen. Denn ohne das Bunt ja auch kein Weiß. Vor...

Liebe ist … wenn man sich am Valentinstag nichts schenkt …

zeitlos. in. form. design Blog by CULTFORM  [...] facebookpinterestinstagram... sondern an jedem anderen Tag. Valentinstag gibt es bei uns nicht. Das klingt ganz schön unromantisch. Das heißt, natürlich fällt bei uns der 14. Februar auch nicht aus und das Jahr hat...

StereoTYPEN und ARMleuchter – die minimalistischen Freunde

Designobjekte in einfacher Gestaltung sind immer im Trend, weil sie zeitlos sind. Das liegt auch daran, dass, je einfacher die Gestaltung eines Objektes ist, umso weniger groß auch die Gefahr, dass der Betrachter dieses Objektes allzu schnell überdrüssig wird. Gutes reduziertes Design lässt Raum für eigene Interpretationen und Fantasie. Idealerweise wird der Spieltrieb angeregt, auch beim Erwachsenen.

Bitte folgen !

Pin It on Pinterest